Aktuelles

15.01.2015

Das HHZ als Thema im Stadtgespräch Böblingen

Um den Hochschulstandort Böblingen geht es in der neuesten Ausgabe des Stadtgesprächs auf RegioTV. Dazu sprach Hans-Jörg Zürn mit Prof. Dr. Alexander Rossmann über das Herman Hollerith Zentrum (HHZ).

Im Rahmen des Stadtgesprächs wurden das Zentrum und dessen Strategie beleuchtet, die Relevanz der Lehre dargestellt, ein Blick in die Zukunft der IT gewagt und der IT-Standort Böblingen betrachtet. Nach einer Vorstellung des Studieninhaltes und des Promotionsprogramms zog Herr Prof. Rossmann ein positives Fazit zum HHZ und kündigte den neuen Masterstudiengang Digital Business an.

Durch die Eröffnung des HHZ wird Böblingen zu einem Hochschulstandort und kann nun Lehre und Forschung auf höchstem akademischen Niveau anbieten. Gerade das Gebiet des Digital Enterprise Computing erfährt eine rasante Entwicklung, hierbei stellen sich viele Unternehmen die Frage, welche Konzepte den eigentlich wissenschaftlich überprüft sind.

Als einer der größten IT-Trends der nächsten Jahre nannte Herr Prof. Rossmann das Internet der Dinge, das in unser tägliches Leben Einzug halten wird. Nicht nur die Art, wie Produkte und Services konfiguriert werden, sondern auch die dahinterstehenden Unternehmensprozesse müssen dafür angepasst werden. Forschung und Lehre am HHZ stellen die dafür erforderlichen Antworten bereit.

Der Standort Böblingen zeichnet sich durch eine hohe Internetaffinität und Innovationskraft aus, außerdem beherbergt er einige der wichtigsten IT-Unternehmen in Deutschland. Es war explizit der Wunsch von Unternehmen wie Capgemini, HP, IBM, Novatec und Bosch, an der Konzeptionierung des Masterstudiengangs Services Computing teilzunehmen. Weitere gemeinsame Projekte werden folgen, erklärte Herr Prof. Rossmann.

Folgende Kooperationsmöglichkeiten bieten sich mit dem HHZ: Zunächst einmal stimmen sich die Lehre und Forschung bei der Definition von Masterarbeitsthemen mit Unternehmen ab, wodurch eine hohe Praxisrelevanz der Abschlussarbeiten sichergestellt ist.
Zweitens können Unternehmen im Rahmen des Promotionsprogramms am HHZ eine Kooperation eingehen und so von der Spitzenforschung profitieren.
Und drittens gibt es noch die Auftragsforschung, bei der Unternehmen passgenaue wissenschaftliche Antworten auf Fragen aus der Praxis erhalten. Durch diese verschiedenen Kooperationsformen ist wird auch sichergestellt, dass sich das HHZ immer am Puls der IT-Entwicklung befindet.

Die Frage nach einer ersten Bilanz zum Start des HHZ beantwortete Herr Prof. Rossmann mit „sehr positiv“. Man fühle sich in Böblingen sehr willkommen, nicht nur von Seiten der Unternehmen, sondern man verspüre auch die Unterstützung durch den Landkreis und die Stadt. Das Zentrum wird in den kommenden Semestern weiter wachsen. Zu den derzeit am HHZ eingeschriebenen rund 40 Studierenden werden zukünftig weitere Semester dazukommen. Zusätzlich startet im Herbst der Masterstudiengang Digital Business, in dem Studenten speziell ausgebildet werden, um in Unternehmen die nötige Anpassung der Geschäftsprozesse sicherzustellen. Durch die Aufnahme weiterer Doktoranden wird auch die Forschung am HHZ noch einmal massiv wachsen.