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Smart City Living Lab

Ansprechpartner

Reiner Braun

Reiner Braun

Reiner Braun ist leitender Wissenschaftler am Herman Hollerith Zentrum (HHZ) der Hochschule Reutlingen. Er hat sein Bachelor-Studium der Bauphysik an der HFT Stuttgart mit dem Schwerpunkt theoretische Bauphysik und Akustik abgeschlossen. Darüber hinaus hat er am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) einen Master in Gebäudesanierung erworben. Vor dieser Tätigkeit arbeitete er für die Hochschule für Technik Stuttgart (HFT) als Geschäftsführer des Zentrums für nachhaltige Energietechnik (zafh.net).
Herr Braun ist Leiter des Smart City Living Labs, seine Forschungsaktivitäten konzentrieren sich auf die Entwicklung von Energie- und Mobilitätskonzepten für Regionen und Städte, IoT-Netzwerke, Datenanalyse und der Entwicklung von städtischen Datenmodellen zur Charakterisierung des Zusammenhangs zwischen den Sektoren Nahrung, Energie und Wasser.

Gebäude HHZ Böblingen
Raum 128/1
Tel. +49 7121 271 4103
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Alexander Rossmann

Prof. Dr. Alexander Rossmann

Alexander Rossmann ist Leiter des Herman Hollerith Zentrums und Professor für Digitale Geschäftsmodelle an der Hochschule Reutlingen. Vor dieser Tätigkeit war er Research Associate am Institut für Marketing der Universität St. Gallen sowie über 10 Jahre Mitglied der Geschäftsleitung einer renommierten Beratungsgesellschaft. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Digital Business, User Experience, agile Governance, Smart Cities und Artificial Intelligence.

 

Prof. Rossmann ist verantwortlich für den Studiengang Digital Business Management in Zusammenarbeit mit der Knowledge Foundation @ Reutlingen University

Gebäude HHZ Böblingen
Raum 105
Tel. +49 7121 271 4100
Fax +49 7121 271 90 4100
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Städte auf der ganzen Welt unterliegen einem raschen Wandel und sind gleichermaßen mit Herausforderungen konfrontiert, die für die Bevölkerung wichtigsten Ressourcen wie Nahrung, Energie und Wasser bereitzustellen und in Stoffkreisläufe einzubinden, um sozial ausgewogene und wirtschaftlich produktive Gemeinschaften zu gewährleisten.

Das Herman Hollerith Zentrum (HHZ) der Hochschule Reutlingen widmet sich Fragestellungen der Zukunft, wie der Digitalisierung und dem damit verbundenen Wandel in der Gesellschaft. Um diese Aufgaben angehen und lösen zu können, werden Innovationen im Kontext der Entwicklung von Smart Cities entwickelt und getestet. Der Transfer von Erkenntnissen aus der Forschung in anwendbare Lösungen ist ein zentraler Baustein der Forschung am HHZ.

Im Smart City Living Lab (Living Lab = Reallabor) wird Forschung gemeinsam mit lokalen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und der Zivilgesellschaft im Bereich Smart City betrieben. Das Living Lab stellt eine nutzergerechte realweltliche Forschungsumgebung dar, in der gemeinsam mit relevanten Akteuren Forschung und Entwicklung betrieben wird. Als wesentlicher Unterschied zu verwandten benutzerzentrierten Forschungsmethoden besticht das Living Lab dadurch, dass es die Benutzer dazu befähigt, in einer offenen Entwicklungsumgebung zu kooperieren.

Dieser Ansatz verlagert die Entwicklung innovativer Produkte vom Labor in die reale Welt. Potenzielle Nutzer können hier möglichst früh ihre Meinung zu neuen Produkten und Dienstleistungen äußern oder erste Prototypen im Alltag testen. Der Living Lab Prozess fokussiert allgemein auf die Aktivitäten Co-Creation, Exploration, Experimentation und Evaluation, die im Living Lab durch ein fachübergreifendes Team bearbeitet werden.

Partner des Smart City Living Lab sind der Landkreis Böblingen und die Städte und Kommunen des Landkreises.

Digitale Zukunftskommune BW

Das Projekt „Digitale Zukunftskommune BW“ wird vom Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration vom Land Baden-Württemberg im Rahmen der Digitalisierungsstrategie des Landes digital@bw gefördert. Im Pilotprojekt werden intelligente, bürgerrelevante Services zur multimodalen Nutzung von Mobilitätsmitteln (z. B. Verkehrsflussoptimierung, Smart Parking, Optimierung der öffentlichen Verkehrsmittel wie Bus, S-Bahn, etc.) entwickelt und exemplarisch umgesetzt.

 

Sensornerves_DR

Im Projekt Sensornerves_DR wird ein Servicekatalog für sensorbasierte, digitale Services (IoT-Services) und eine zum Austausch der Services geeignete digitale Plattform erstellt. Ziel der Plattform ist es, Open Source verfügbare Best Practice Beispiele von IoT-Netzwerken-Services den Akteuren der Quatruple Helix im Donauraum bereitzustellen. Dadurch sollen digitale Innovationen im Bereich Geschäftsmodelle, Produkte/Dienstleistungen, und Geschäftsprozesse angestoßen werden. Die dazu notwendigen Best Practice Services werden von Experten der AG Digitalisierung der PA8 in Ihren Ländern identifiziert und in gemeinsamen Redaktionssitzungen freigegeben. Die Plattform soll so aufgebaut werden, dass die Kopie von Erfolgsbeispielen in andere Regionen einfach zu bewerkstelligen ist. Die Plattform wird am Beispiel aktuelle IoT-Services im Bereich von LoRaWAN Sensornetzwerken starten (z.B. Logistik Services, Industrie 4.0 nahe Services, Verkehrsmanagement-Services, Umwelt-Services, Kommunale-Services) und Erkenntnisse bestehender Communities, wie der TTN-Communities übernehmen und bündeln.

ÖkoTrans

Innerhalb des Projekts ÖkoTrans werden Transformationsprozesse zur Erhöhung des Anteils von ökologisch erzeugten Lebensmitteln in der Außer-Haus-Verpflegung (AHV) untersucht. Um das Potenzial der AHV in BW als Absatzmarkt für regionale Bio-Lebensmittel und das komplexe Zusammenspiel der beteiligten Stakeholder entlang der Wertschöpfungskette (u.a. Landwirtschaft, Vertriebs- und Logistikpartner, verarbeitende Unternehmen, Kantinen) zu analysieren, werden die regionalen Wertschöpfungsketten des Ökolandbaus modelliert. In enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Akteursgruppen werden zentrale Barrieren identifiziert, die aktuell den Ausbau der ökologischen Landwirtschaft in BW bzw. den Vertrieb von regionalen Bio-Lebensmitteln in der AHV hemmen. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen werden gemeinsam mit zentralen Akteuren aus der Praxis Lösungsmöglichkeiten entwickelt und neue Geschäftsmodelle entworfen, welche den Ökolandbau in Baden-Württemberg vorantreiben können.

Internationale Kooperationen

Das City as Lab ist ein internationales Forschungsnetzwerk mit dem Fokus die Zusammenhänge zwischen Nahrung, Energie und Wasser (food-energy-water /FEW) für eine nachhaltige und widerstandsfähige Stadtentwicklung zu untersuchen. Im Netzwerk werden folgende Themen adressiert:

  • Aufbau und Entwicklung von Forschungsrichtungen für FEW Themen, in denen derzeit Wissenslücken bestehen;
  • einen Konsens über einen Rahmen für integrierte städtische FEW-Infrastrukturforschung entwickeln;
  • ein Netzwerkkonsortium zur Vertiefung der bestehenden Zusammenarbeit schaffen;
  • ein dynamisches Ausbildungsprogramm für Studenten mit unterschiedlichem Hintergrund entwickeln;
  • das Netzwerk erweitern.

Das Research Coordination Network (RCN) wird von einem Team von fünf Hauptforschern aus den USA geleitet, die ein Netzwerk von akademischen und nicht-akademischen Institutionen in den USA und im Ausland koordinieren.

 

Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Reutlingen und der Concordia University

Das Smart City Living Lab kooperiert mit dem Excellence Research Chair in Smart, Sutainable and Resilient Communities and Cities der Concordia University, Montreal Kanada.  Hierbei werden gemeinsame Programme für eine Zusammenarbeit in folgenden Bereichen entwickelt:

  • Gemeinsame Forschung im Rahmen von interantionalen Forschungsprojekten
  • Austausch von wissenschaftlichen Informationen über Bereiche und Themen von gegenseitigem Interesse
  • Austausch von Dozenten und Studenten
  • Gemeinsame Betreuung von Studenten
  • Sonstige akademische Zusammenarbeit, einschließlich Veröffentlichungen
  • Organisation von gemeinsamen Sommer- und Winterschulen